Männchen sind immer oben

Manche Geschöpfe haben keine Wahl bei der Gestaltung ihres Fortpflanzungsverhaltens.

Das Libellenmännchen lässt immer das Weibchen arbeiten: das sticht  gerade Eier in die Pflanze im Wasser, und muss währenddessen das Männchen oben tragen, und das alles im Beisein vieler weiterer Artgenossen, die alle genauso handeln.

Tun die Männchen denn gar nichts mehr, nachdem sie ihr Weibchen erobert haben?  Mitnichten, denn die Männer passen auf. Spermienraub ist schon eine ernste Sache im Tierreich.

Sie halten die Weibchen hinterm Kopf fest (Tandemstellung nennen das die Libellenforscher), bis der Kindernachwuchs dort deponiert wird, wo er gedeihen kann: in der Aschach.

Im Bild Federlibellen (Platycnemis pennipes) bei der Eiablage. Foto Hedda Malicky

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